Ich bearbeite Textfelder aller Art – überwiegend für Fachbeiträge zum Thema Medizin.

 Medizin-Journalismus

Meine Arbeit trägt dazu bei, den Informationsfluss von der Quelle (z.B. Zulassungsstudien, Real-World-Daten) zum Leser (u.a. Fachärzte) aufrechtzuerhalten. 

Nachruf 

Abschied nehmen von 
Christine Vetter

 

Geboren am 27. Februar 1955 
Gestorben am 05. Februar 2023


 

Als ich von ihrem Ableben erfuhr, war ich gerade in Köln auf einen Tagesausflug zu besuch. Ich stand mit dieser traurigen Nachricht nun völlig neben mir und zündete für Christine eine Kerze im Kölner Dom an. 
Ich hielt die Kerze eine Weile in der Hand und wünschte mir, dass sie im Jenseits einen besonders behaglichen Platz eingenommen hat. 
Wie diese Kerze auch als Symbol für Licht in der Dunkelheit steht, hat Christine mit ihrem humorvollen Charme und langjähriger Erfahrung als Freie Medizinjournalistin meinen Sprung in die Selbstständigkeit mit Rat und Tat über die ersten Jahre hinweg begleitet. 
Ich hätte mir keine bessere Mentorin, Unterstützerin und Freundin wünschen können! 
Ich nehme ihr berufliches Engagement zum Vorbild und versuche, die von ihr vermittelten journalistischen Prinzipien anzuwenden und weiterzugeben.
Es ist zwar nur winziger Teil ihres großen Universums und trotzdem schenkt es mir ein wenig Trost.

Meine Motivation

Komplexe Sachverhalte leserfreundlich vermitteln. 

Kommunikation ist alles

Im Interview mit Experten herausfiltern, in welcher Hinsicht die Datenlage Auskunft für die Praxis gibt. 


Werdegang zur Medizin-Journalistin

Lebensweg zum Medical Writer in Köln 

Die Motivation zu meinen Biologie-Studien in Köln lautete frei nach Goethes Faust: „Auf das ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält!" 

Mein Werkzeug ist das Wort

Mit individuell zugeschnittenen Textkonzepten und der passenden Wortwahl gelingt der praxisrelevante Wissenstransfer von der Informationsquelle zum Leser.

Medizin-Meldungen / Zukunfsvisionen / Tipps

Venen mit sechs einfachen Übungen stark machen

Derzeit machen viele Menschen Homeoffice. Daher ist es wichtig auf genügend Bewegung zu achten, damit das Blut im Fluss bleibt.
Eine aktive Fuß- und Beinmuskulatur ist für die Venengesundheit von entscheidender Bedeutung. Denn durch Bewegungsmangel kann sich das Blut in den Unterschenkelvenen stauen. Die Folge sind häufig schwere oder geschwollene Beine am Abend.
Regelmäßig bewegen
Deshalb ist es wichtig, regelmäßig aufzustehen, etwas herumzulaufen oder kleine Gymnastikübungen für die Venen in den Schreibtischalltag einzubauen. „Dies ist insbesondere für Menschen zu empfehlen, die bereits Krampfadern oder in der Vergangenheit eine Venenthrombose hatten. Die einfachste und sehr sinnvolle Vorsorge ist das Tragen von Unterschenkelstützstrümpfen, die rezeptfrei im Handel und online erhältlich sind“, rät Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Leiter des Aktionsbündnis Thrombose und Direktor der Abteilung Angiologie am Klinikum Darmstadt.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Angiologie e.V.

Wiederbelebungsmaßnahmen in Corona-Zeiten

„Durch Vereinfachung der Leitlinien und durch flächendeckende bundesweite Informationsveranstaltungen, intensiv unterstützt durch die Medien, ist es in Deutschland gelungen den Anteil der Laienreanimation von 30 Prozent auf etwa 55 Prozent zu erhöhen“, betont Prof. Dr. med. Dietrich Andresen (s. Foto (Bildnachweis: Manuel Tennert), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung in Berlin und führt weiter aus: „Diese Errungenschaft ist nun in Gefahr. Wir sehen das Risiko, dass in Zukunft aus Angst vor einer Coronavirus-Infektion Zeugen eines Herzstillstands wieder häufiger die lebensrettende Herzdruckmassage unterlassen und stattdessen nur noch den Notruf 112 absetzen. Das bedeutet dann für viele Patienten den sicheren Tod oder schwerste bleibende Hirnschädigungen“, warnt der Experte.

Was hat sich geändert?

1. Für Laien-Helfer gelten nach wie vor die kurzen und gut merkbaren vier Schritte der Wiederbelebung: Prüfen, Rufen, Drücken, Schocken.

 

2. Zur Prüfung, ob es sich bei dem Bewusstlosen um eine Person mit einem Herz-Kreislaufstillstand handelt, werden nicht mehr die Schultern bewegt, sondern die Person wird nur noch laut angesprochen.

 

3. Die Prüfung, ob die Person atmet, wird nicht mehr durch Halten eines Ohres unmittelbar vor Mund und Nase des Patienten geprüft, sondern indem der Ersthelfer im Stehen schaut, ob sich der Brustkorb atemsynchron bewegt.

 

4. Für den Verzicht auf eine Mund-zu-Mund-Beatmung hat sich die Deutsche Herzstiftung schon lange Jahre aus Gründen einer höheren Effektivität ausgesprochen.

 

5. Auch das Legen eines leichten Tuches über Mund und Nase des Patienten dient dem Schutz vor einer Infektion.

 

6. Wenn eine Gesichtsmaske vorhanden ist, so bietet sie dem Ersthelfer zusätzlichen Infektionsschutz.

 

7. DRÜCKEN: Zum Drücken kniet man sich an eine Seite (egal ob rechts oder links) der Person. Den Handballen auf die Mitte des Brustbeines aufsetzen, zweite Hand auf den Handrücken der ersten platzieren. Senkrecht über die Brust der Person beugen und mit gestreckten Armen das Brustbein 5-6 cm in Richtung Wirbelsäule mit einer Frequenz von 100- bis 120-mal pro Minute (im Takt des Bee Gees-Hits „Stayin‘ Alive“) drücken. Die Herzdruckmassage wird durchgeführt, bis das Rettungsteam eintrifft.


 8. SCHOCKEN: Sind zwei Helfer bei der bewusstlosen Person und ist bekannt, wo in der Nähe ein AED (Automatisierter Externer Defibrillator) ist, kann einer der beiden den AED holen, während der andere die Herzdruckmassage ohne Unterbrechung fortsetzt. AEDs arbeiten weitgehend automatisch. Nur die Elektroden müssen auf den Brustkorb geklebt und zum Auslösen des Schocks muss ein Knopf gedrückt werden. Ein Stimmenrekorder in dem Defibrillator gibt an, ob und wie eine Schockabgabe erfolgen soll, damit das Herz wieder eigenständig als Pumpe arbeiten kann.

 

Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.

Frag die Elternhotline!

Ab sofort beraten Krisenberaterinnen hilfesuchende Eltern zum Beispiel zum Thema „Corona, was darf ich?“ ergänzend zum E-Mail-Angebot ([email protected]) nun auch noch telefonisch unter der kostenlosen Hotline
0800-7771877.
Die Leitung ist von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr offen und soll dazu beitragen, dass Eltern die besten Wegbegleiter ihrer Kinder werden.

Quelle: Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS)